Mut und Gnade

Austausch zu Filmen und Büchern, die sich mit Krankheit beschäftigen

Mut und Gnade

Beitragvon Simone_k » 30 Mai 2009 11:34

Liebe Alle,
ich freue mich, dass es jetzt die Möglichkeit gibt, Bücher oder Filme vorzustellen, echt klasse!
Vor ein paar Jahren habe ich das Buch "Mut und Gnade" von Ken Wilber gelesen. Er berichtet autobiographisch über die Krebserkrankung seiner Frau. Ich fand es lesenswert, will aber nicht zu viel vorwegnehmen, schaut doch selber mal rein. (will versuchen, im dateianhang mehr dazu hochzuladen, leider funktioniert das Hochladen von word-Dateien und pdf-dateien nicht...).
Mit Freude sehe ich, wie dieses Projekt so langsam wächst und gedeiht, pflegen wir die zarte Pflanze...
Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten, und trotz allem Negativen und Schwierigen - ein kleines bißchen Auftanken und Wohlfühlen!
Und besonders an wered: Kopf hoch und danke dir ebenfalls für deinen Beitrag und die mutige Eröffnung des Themas Angst, alles Liebe von Simone
Dateianhänge
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Re: Mut und Gnade

Beitragvon spongebob » 30 Mai 2009 15:27

Hi, ist das nicht so ein etwas gruseliger Esoterik-Schinken?
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Re: Mut und Gnade

Beitragvon Simone_k » 30 Mai 2009 16:37

Hm, ähm spongebob, wenn du das so nennen willst - ja! Aber das ist - wie so oft - Geschmacks- und Auslegungssache...
Darum hier noch eine andere Meinung zu diesem Buch, geschrieben 2002 von Hika:

"Dieses Buch wurde mir in meiner Hospizgruppe empfohlen. Schon das Titelfoto beeindruckte mich in seiner Schönheit. Das Buch ist das wechselseitige Tagebuchdokument zweier Liebender, die 14 Tage nach der Hochzeit mit der Krebsdiagnose konfrontiert werden.
Ich habe viel Neues erfahren aus dem Alltag einer Krebskranken und eines Co-Krebskranken. Besonders der Leitfaden für Helfer ('Die Probleme des Helfers') hat mir aus der Seele gesprochen. Vermißt habe ich -- und das ist in meinen Augen das einzige Manko in diesem Buch -- Hinweise und Infos zum finanziellen Alltag eines solchen Schicksals. Neben den emotionalen und körperlichen Grenzen sind erschöpfte Finanzresourcen i.d.R. an der Tagesordnung. Dies ist bei den Autoren scheins/ glücklicherweise nicht der Fall.
Ich konnte mich mit Treyas Balanceakt zwischen Tun und Sein sowie mit ihrer Auflistung auf S. 64 ('Warum habe ich Krebs gekriegt?') sehr identifizieren. Alle dort aufgeführten Punkte kann ich unterschreiben. Und doch habe ich keinen Krebs.
So ist denn gerade dieser Punkt immer wieder Thema: Selbstverursachung der Krankheit und Reaktionen der Umgebung, die die Krankheit und die Kranke theoretisieren. Das Plädoyer der Autorin: Laßt uns aufhören, Kranken Schuld zuzuweisen. Dem schließe ich mich von Herzen an.
Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte. Es ist ein Tagebuchreport aus dem Leben (und dem Sterben) einer Krebserkrankten und ihres Mannes. Es ist ein Versuch, die Grenzen der Schulmedizin sichtbar zu machen und die noch unbekannten Alternativtherapien aufzuzeigen. Darüber hinaus ist dieses Buch ein Erfahrungsbericht tiefer Spiritualität im Alltag, in der Krankheit, im Leben und im Tod.
Es hat mich traurig und zugleich lebendig gemacht."
Simone_k
 
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Re: Mut und Gnade

Beitragvon Ernst » 06 Sep 2009 09:11

Guten Morgen,

zu dem Buch "Mut und Gnade" von Ken Wilber über die
Krebserkrankung seiner Frau
hat Astrid Salles-Kolb einen sehr interessanten
Beitrag geschrieben.
Zu finden auf der Eingangsseite "Dr. Schlingensief erzählt", zweites Thema
(freitag-Artikel) unter Punkt 16 (circa).

Ich wünsche allen BesucherInnen
einen schönen Sonntag (und mehr)

Freundliche Grüße
Ernst
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