Wie integriert Ihr Eure Krankheit ins Leben

Gibt es Fragen an die Runde?

Wie integriert Ihr Eure Krankheit ins Leben

Beitragvon M.. » 21 Apr 2011 19:18

Hallo.

Mich würde sehr interessieren, wie Ihr mit Eurer Erkrankung umgeht, wem Ihr
Eure Probleme oder Sorgen durch die Krankheit anvertraut.
Wie hilft es Euch?


Ich selbst ziehe mich sehr in mich zurück, mehr als vor der Erkrankung.
Ich scheue Konflikte und mache viel mit mir selbst aus.
Es gibt aber auch ein paar sehr enge Freunde, mit denen ich offen über die Krankheit
sprechen kann.

Ich wollte noch mehr schreiben, aber ich kriege es gerade nicht in einen
rationalen Text übertragen...

Viele Grüsse
M..
 
Beiträge: 2
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Re: Wie integriert Ihr Eure Krankheit ins Leben

Beitragvon dreistein » 21 Apr 2011 21:35

Hi,

tja, mit diesem Thema befasse ich mich z.Z. auch.
Es gibt nicht viele Menschen , denen ich alle meine Gedanken bezüglich meiner Erkrankung anvertraue.
Da sind meine Psychologin und meine Lieblingsleidensgenossin...aber selbst da sage ich nicht alles , ich brauche meine Rückzugsmöglichkeit und mein Hintertürchen .
Da lasse ich mir nicht reinreden!!
Bei Freunden und Familie merke ich immer wieder , dass sie gar nicht hören möchten was ich sage.
Sie sprechen immer von kämpfen , nicht unterkriegen lassen , positiv denken und so`n Scheiß.
Ich kann es ja verstehen , aber ich kämpfe seit 7 Jahren, verliere immer wieder ,( ich bin beim dritten Rezidiv) und obwohl ich alles gebe schaue ich immer nur in lange Gesichter...ich möchte mir nicht vorwerfen lassen , nicht genug zu kämpfen. Gelobt werde ich dafür nicht!! Das macht mich richtig wütend.
Trotzdem , ich kann die Position verstehen , sie macht mich nur sehr einsam.

Aber im Großen und Ganzen mache ich meine Erkrankung mit mir selber aus!!

lieben Gruß
Dreistein
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