Mohnblume

Glücksmomente und mehr...

Re: Mohnblume

Beitragvon dtroestler » 18 Jun 2009 16:51

Was schönes zum nachdenken von Wolfgang Borchert, ich liebe seine Geschichten.
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Re: Mohnblume

Beitragvon dtroestler » 18 Jun 2009 16:52

Teil 2
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Bestrahlungen

Beitragvon Freddy » 18 Jun 2009 18:21

Schönen Abend Dagmar,
freut mich riesig, wieder von dir zu lesen! Bereitest dich also auf die Bestrahlung vor, ich hab von einer Bekannten gehört, dass sie das gut verkraftet hat. Aber klar, dass du da nervös bist und dass es merkwürdig und unheimlich wirkt. Vertrau einfach drauf, dass dein Körper mit dieser Bestrahlung das bestmögliche machen wird, sie sozusagen optimal umsetzen wird. CTs sind recht ekelhaft, wie ich weiß.
Und schau, der Juli ist schnell vorbei und außerdem kannst die Tage trotzdem hoffentlich genießen, nimmst dir auf den Weg halt immer was zu lesen mit. Mei, ich red schon wie eine Mutter respektive Vater…
Find ich auch: Liebe, Luft und Wasser – das reicht, am besten mit Sonne und Strand dabei. Und ein netter Robinson sowieso. Allerdings beim Thema „Einsamkeit“, da muss ich noch mal drüber nachdenken.
Und die Geschichte vom Borchert? Der Mann ist also heilfroh, dass er noch mal davongekommen ist, und sich auf die Frau mit der „angenähten Nase“ nicht einlassen musste. Die ja ganz offensichtlich „mehr“ von ihm wollte, denn sie weint zum Schluss. Gleichzeitig komisch und tragisch. Was genau willst damit sagen?
Nachdenken, ich weiß, komm aber nicht damit klar.
Auf jeden Fall drück ich die Daumen für die Bestrahlungen ab nächste Woche, LG Freddy
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Geranien

Beitragvon Freddy » 19 Jun 2009 13:08

Guten Tag, Dagmar, und auch die anderen –
möcht ja nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern, aber vielleicht interessierts jemand.
Das Bild der traurigen Geranien von Borchert arbeitet immer noch in mir. Und mir ist dazu einfallen, dass ich in meiner Kindheit und Jugend eine tiefsitzende Abneigung gegen Geranien hatte. Meine Mutter stutzte und schnitt jeden Winteranfang an ihnen herum, stellte sie in den Keller und im Frühling wieder in den Garten. Nahm ihnen unendlich Ableger ab, die dann neu austrieben und heranwuchsen. Objektiv betrachtet sind diese Blumen eigentlich nicht hässlich, sie haben sogar sehr schöne rote Farben, aber für mich sind sie ein Symbol, für alles was ich nicht haben möchte und auch wie ich nicht sein möchte! All das (in meinen Augen) spießige und verachtenswerte ist mit ihnen in meiner Erinnerung verwoben. Manchmal fand ich, nahm sich meine Mutter weit mehr Zeit für diese Geranien als für mich. Für diese dämlichen Blumen! Geh, das war jetzt gemein von mir…Noch heute würd i mir keine hinstellen. Und doch, irgendeine Beziehung besteht zwischen diesen traurigen Balkonpflanzen und mir (und meiner Krankheit?), ich merk ich werd noch länger dran knabbern.
Euch ein schönes Wochenende, LG Freddy
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