statistische Betrachtung meiner Krankheit

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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon brenessel » 19 Mär 2010 16:17

schaute grad mal wieder rein, nein "flsch" mchen, das sollte niemand von sich denken. man lebt so gut es geht, manches sieht im rückblick falsch aus, war aber trotzdem zu dem zeitpunkt okay. und wir sind menschen, die machen eben auch manchmal fehler, leider, oder vielleicht GsD.
ich kann nur immer wieder ds buch von susan sontag empfehlen, krankheit als metapher, sie wr je selbst 30 jahre lang krebspatientin.
was ich sagen will, wir sollten die "schuld" für eine krankheit nicht bei uns suchen, es gibt oft gar keine schuld und auch keine erklärung.

ich glaube aber auch, dass man mit 73, wie heirö, eine andere einstellung zu dieser fiesen krankheit hat als wenn man zb. 33 ist! da liegen 40 jahre dazwischen! ich bin 51 und wohl so dazwischen, natürlich möchte ich UNBEDINGT leben. aber, naja, ich liebe mehlspeisen, und auch manchmal ein bierchen.

alles gute, ich hoffe das passt dazu, was ich schreibe, ihr seid ja mitten in einer diskussion....

herzliche grüße
die brenessel mit einem N
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon Vogelfrau1954 » 19 Mär 2010 17:46

Hallo,

ich finde es sehr verletzend darüber zu urteilen, wie jemand mit seinem Leben und seiner Krankheit umzugehen hat!

Aber geht nur, geht, wenn ihr damit nicht zurecht kommt.

Gruß,
die Vogelfrau
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon Katja » 19 Mär 2010 22:50

Hallo Brenessel, hallo Vogelfrau,

ich möchte niemanden beurteilen. Wir alle leben so, wie es uns die Umstände erlauben. Ich habe es nur gesagt, dass ich das Leben liebe. Und dass ich bereit bin, für das Leben zu sorgen. Und die Lebenslust hat nichts mit dem Alter zu tun, so ist meine Erfahrung.

Ich wünsche uns allen viel Kraft und viel Freude am Leben!

Das, mit dem Bierchen und den Mehlspeisen ist so eine Sache. Meiner Meinung nach, kann man mit der Diät das Fortschreiten des Krebses verlangsamen, aber die Krankheit nicht heilen. Wenn die Ursache nicht geklärt ist, dann ist das alles nur eine unnötige Quälerei.

Schöne Grüße an alle,
Katja
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon heirö » 20 Mär 2010 17:38

Hallo Mädels !!
Da habe ich ja mit meiner Meinung einen richtigen Stein ins rollen gebracht.
Was ich über meine Krankheit schreibe ist natürlich meine ganz persönliche Meinung und Einstellung.
In keiner Weise wollte ich behaupten das es richtig ist was ich schreibe und mache.
Jeder von uns darf doch seine ganz persönliche Behandlungsnethode suchen.
Und daß das Alter dabei eine große Rolle spielt ist doch unumstritten genauso wie der Tot ein Bestandteil des Lebens ist.
Hier wollen wir uns doch nur gegenseitig Mut machen Erfahrungen austauschen und die Kammeratschaft von
Leidensgenossen aufrecht erhalten .
Nur Wehklagen hilft uns nicht weiter , schreibt mehr fröhliches und positives aus Euerm Leben .
Allen ein schönes Wochenende
Bis bald
heirö
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon brenessel » 21 Mär 2010 22:48

vogelfrau - was meinst du mit verletzend, ich habe niemanden beurteilt.
nur meine schrift erschien größer, habe ich wohl wo falsch gedrückt.
naja katja, ich denke halt, nicht alles im leben kann man bestimmen. vieles sogar nicht.
bierchen, mehlspeisen, fernsehen, zigaretten, autofahren - was davon ist schon gesund. ..
immerhin sah ich heute schneeglöckerln, das war sicher gesund.
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon brenessel » 21 Mär 2010 22:49

hallo heirö
ich klag nicht weh
ich sag nur ööööö
weil ich vom leben viel nicht versteh!

einen guten wochenstart an alle
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Re: statistische Betrachtung meiner Krankheit

Beitragvon heirö » 23 Mär 2010 19:26

Hallo Alle !!
Möchte mich zu dem Thema Ernährung und medezinische Erkenntnis doch noch einmal äußern.
Kein Berufszweig hat in den letzten Jahren seine Erkenntnisse sooft revidiert wie die Ernährungswissenschaften
und die Medizin.
Was gestern noch richtig war ist heute falsch und was heute falsch ist kann schon morgen richtig sein.
Also ich bin da sehr vorsichtig mit den Rechtsansprüchen irgendwelcher Personen und Institutionen.
Bis bald
heirö
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