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Der wahre Sinn des Lebens (Vom Herz zu Herz) bitte lesen

BeitragVerfasst: 24 Aug 2010 02:19
von justdoit
ich habe diesen Beitrag aus Liebe hier platziert, ich bitte jeder von euch, den Beitrag mit voller Konzentration zu lesen und über das tiefe Gedanken machen, was man da liest.

Es ist die Absolute Wahrheit über unseren Sinn auf dieser Erde und das Leben an Sich ist die kürzeste Station überhaupt.....


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Der Sinn des Lebens

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist wohl
eine der am häufigsten gestellten Fragen überhaupt.
Welcher Mensch möchte nicht wissen:

Wo komme ich her?
Wo gehe ich hin?
Was ist der Sinn des Lebens?

Was könnte der Sinn aller menschlichen Existenz
sein und woher bekommt man die Antwort
auf diese Frage? Viele Menschen versuchen
selbst zu einer Lösung zu gelangen und
kommen in den meisten Fällen zu ungefähr
den gleichen Ergebnissen, die sich grob in
vier Kategorien teilen lassen:
1. Die häufigste Antwort auf die Frage
nach dem Sinn des Lebens lautet, dass die
meisten Menschen ihn nicht kennen. Sie wissen
nicht, warum sie auf dieser Welt sind und
was ihr Ziel ist. So ist es nicht verwunderlich,
dass ebenso viele Menschen oftmals unglücklich
sind und sogar zu Depressionen neigen.
Der Mensch sucht grundsätzlich nach einem
Sinn in seinem Tun und Handeln und erkennt
er diesen nicht, so lässt er im Normalfall von
seinem sinnlosen Unterfangen ab. Doch das
Leben lässt sich nicht so einfach beiseite
schieben wie etwa ein bedeutungsloses Hobby,
eine unsinnige Arbeit oder Ähnliches. Ein
Mensch, der keinen Sinn in seinem Leben
sieht, ist trotzdem unweigerlich darin gefangen.
Je näher sein Lebensende kommt, desto
unglücklicher wird er und fragt sich nach dem
Sinn dieses ganzen Daseins, dieses beständigen
(für ihn sinnlosen) Kreislaufs von Leben
und Tod. Das Ergebnis sind häufig psychisch
bedingte Krankheiten, die sich insbesondere
in den westlichen Ländern verbreitet haben,
bis hin zu Suizidversuchen bzw. erfolgreich
durchgeführten Selbstmorden.

2. Als nächster Lebensinhalt wird oft
schlicht und ergreifend „Spaß“ genannt. Diejenigen,
die in ihrem Dasein gefangen sind,
versuchen sich dieses so angenehm wie möglich
zu gestalten und glauben, damit den Sinn
ihres Lebens gefunden zu haben. Denn Spaß
vermittelt ein Hochgefühl, das jeder Mensch
genießt. Doch ist es tatsächlich der Sinn allen
menschlichen Daseins oder vielmehr nur ein
angenehmer Nebeneffekt? Was geschieht mit
Menschen, die den Spaßfaktor ihres Lebens
zu dessen Hauptinhalt stilisieren?

Solche Menschen leben in der ständigen
Angst, etwas zu verpassen und ihre Zeit nicht
mit genügend Spaß angefüllt zu haben. Haben
sie einen Hochpunkt („Kick“) erreicht, so
verliert dieser seinen Reiz und sie suchen
sich den nächstbesseren, den nächststärkeren.
Im Endeffekt sind sie mit nichts tatsächlich
zufrieden, denn es hätte immer noch
besser sein können bzw. ihre Zufriedenheit
dauert jeweils nur für den Moment. Oftmals
können sie ihr Verlangen nach dem beständig
gesteigerten Spaßgefühl nur durch Hilfsmittel
wie z. B. Alkohol oder andere Drogen erlangen.
Doch die Wirkung solcher Aufputschmittel
hält bekanntlich nicht lange an, das Erwachen
ist in der Regel nicht sehr spaßig und
Körper als auch Psyche gewöhnen sich
schnell an die bisher konsumierte Menge, so
dass diese permanent erhöht werden muss.
Auf kurze Hochs folgen lange Tiefs. Nicht
umsonst gibt es unter den Jugendlichen in
Deutschland mehr und mehr Abhängige und
das Einstiegsalter sinkt stetig. Ist die Suchtspirale
erst einmal in Gang gesetzt, so verfängt
sich der Mensch immer stärker in ihr
und schafft es meistens aus eigener Kraft
nicht, sich wieder daraus zu befreien.
So verkehrt sich der Spaß am Ende ins Gegenteil
– nämlich in schweres Leid und Elend.

3. Der nächste Sinn, den Menschen in ihrem
Leben finden, wird in Verbindung mit dem
Beruf, der Familie oder einem Hobby genannt.
So träumen viele Menschen davon, die
Karrierespitze zu erreichen oder auf einem
anderen Gebiet besonders erfolgreich und
vielleicht sogar berühmt zu sein. Gerade junge
Menschen erhoffen sich eine Laufbahn als
Star und nennen als Vorbilder Berühmtheiten,
die gerade aktuell sind. Doch betrachtet
man den Werdegang dieser Prominenten
langfristig, so fällt auf, dass überdurchschnittlich
viele von ihnen sehr unglücklich
enden. Von Drogen- und Alkoholexzessen
wird täglich in den Medien berichtet ebenso
wie von Trennungen, Scheidungen, Depressionen
und Selbstmordversuchen der Stars und
Sternchen. Sind das tatsächlich die richtigen
Vorbilder für junge Menschen? Ist es wirklich
erstrebenswert, sie nachzuahmen?
Was damit gesagt werden soll, ist, dass eine
erreichte Karriere oder ein ausfüllendes Hobby
natürlich angenehm für jeden Menschen
sind, jedoch können diese Laufbahnen ebenso
schnell enden, wie sie begonnen haben.
Welcher Sinn bleibt dann im Leben der Menschen,
die eben diese Dinge als das Wichtigste
angesehen haben?
Jeder Mensch sollte dankbar für die Begabungen
sein, die der allmächtige Gott ihm
verliehen hat, und diese Dankbarkeit sollte er
niemals vergessen. So umgeht er die Gefahr,
sein Leben mit einem falschen Bedeutungsinhalt
zu füllen.

Schließlich geht auch niemand zur Schule
und behauptet, der Sinn dieser Institution
läge ausschließlich im Fach Biologie oder vielleicht
in der Mathematik und dies nur, weil
die Person in einem der genannten Fächer
ein besonderes Talent hat. Die beiden Aspekte
Talent und tatsächlicher Sinn sollten exakt
voneinander getrennt und beurteilt werden.
Auch die Familie eines jeden Menschen sollte
grundsätzlich einen sehr wichtigen Platz in
dessen Leben einnehmen und hoch geschätzt
werden. Doch wie bereits weiter oben beschrieben,
sollte hier ebenfalls die Dankbarkeit
gegenüber dem Schöpfer vorherrschen
und dieser, als Urheber allen Glücks, nicht
vergessen werden.

4. Dann gibt es noch Menschen, die meinen,
ihr Sinn des Lebens wäre es, einfach nur
glücklich zu werden. Im Grunde genommen
ist diese Behauptung ähnlich der zweiten, sie
klingt nur ein wenig reifer und gefestigter.
Doch wie bereits erläutert, können solche Gefühlsregungen
höchstens angenehme Nebeneffekte
eines erfüllten Lebens sein, nicht jedoch
dessen Hauptzweck. Auch Muslime wollen
glücklich sein, Spaß erleben und eine Familie
sowie einen zufrieden stellenden Beruf
haben. Der Islam ist der Weg, der ihnen dabei
hilft, mit allen Lebenssituationen umzugehen
und der zudem den angemessenen
Rahmen steckt.

Um das Beispiel mit der Schule diesem Unterpunkt
entsprechend zu erweitern, ist jemand,
der den Sinn seines Lebens im Glücklichsein
sieht, vergleichbar mit einem Schüler,
der in die Schule geht und behauptet, ihr
Sinn liege darin, Freunde kennen zu lernen
oder in den Pausen Fußball zu spielen. Auch
in diesem Beispiel müssen wieder die verschiedenen
Aspekte des schulischen Daseins
voneinander getrennt betrachtet und beurteilt
werden und niemand wird bestreiten,
dass der eigentliche Sinn des Schulbesuchs
nicht darin liegt, Freundschaften zu knüpfen
und die Pausen mit Spiel und Spaß zu
verbringen, selbst wenn diese Nebeneffekte
natürlich erfreulich und der Entwicklung eines
Kindes förderlich sind.
Diese vier Kategorien von Antworten über
den Sinn des Lebens lassen erkennen, dass
ein Großteil der Bevölkerung keine fundierte
Auskunft darüber geben kann. Andererseits
können die meisten Menschen beispielsweise
die Frage nach dem Sinn des Schlafens
(=Regeneration) oder nach dem Sinn des Essens
(=Nahrungsaufnahme zur Energiegewinnung)
sofort beantworten, denn zu diesen
Einzelthemen besitzen sie Informationen und
Bildung. Es erscheint ihnen ganz selbstverständlich,
wohingegen die Frage nach dem
Sinn des Lebens jedoch unbeantwortet bleibt.

Woran liegt das?
Das größte Hindernis bei der Suche nach dem
Sinn des Lebens ist der seit Jahren um sich
greifende Verlust des Glaubens an Gott. Es
sind zahlreiche „wissenschaftliche“ Theorien
aufgestellt worden, die den Menschen davon
überzeugen sollen, dass es keinen Gott gibt,
dass Glauben und Religion lediglich altbackene
Vorstellungen und Erfindungen von Menschen
sind, die nicht in der Lage sind, sich
ihres Verstandes zu bedienen und somit fern
der Wissenschaften leben. ..

Ein weiteres Problem
ist, dass in der westlichen Welt keine
göttliche Botschaft mehr vorhanden ist. Denn
die göttlichen Offenbarungsschriften wurden
allesamt verfälscht – mit Ausnahme des
Qur`ans. Aus genau diesen Quellen nimmt
der Mensch aber die Antwort auf seine Frage
nach dem Sinn des Lebens. Denn ohne den
Glauben endet alles Dasein mit dem Tod und
es gibt keine Weisheit, die dahinter steckt,
keine Wissenschaft, die dies dem Menschen
erklärt und ihm seine Unsicherheit nimmt.
Daher sind viele Menschen ohne wahren
Glauben schlichtweg unzufrieden, ohne eine
Erklärung dafür zu finden. Sie versuchen ihr
Leben mit allen nur erdenklichen Mitteln zu
verlängern und fürchten sich vor dem Tod.
Menschen in lebensbedrohlichen Situationen
nehmen die unmöglichsten Dinge auf sich um
ihrem Ende zu entrinnen, denn mit dem Tod
endet für sie alles. Der Gedanke daran macht
sie unglücklich.

Im Angesicht des Todes verlieren die oben
genannten Antworten auf den Sinn des Lebens
auch ganz von selbst ihre Berechtigung.
Würde nämlich einem Menschen gesagt werden,
dass er nur noch einen Tag zu leben
hätte – was würde er dann tun? Würde er
tatsächlich noch einmal losziehen um Spaß
zu haben? Auf der Suche nach dem ganz
großen, dem letzten Kick? Würde er sich
noch einmal ausgiebig seiner Karriere oder
seinem Hobby widmen? Könnte er dies überhaupt
in dem Bewusstsein, dass am nächsten
Tag alles Dasein aus seinem Blickwinkel ein
Ende hätte? Könnte er wirklich Spaß haben,
arbeiten etc. im Angesicht des nahenden Todes?
Und selbst wenn der Tod nicht zu einem dem
Menschen bekannten Zeitpunkt kommt, so ist
er doch eine nicht zu leugnende Tatsache, die
im Unterbewusstsein eines jeden fest verankert
ist. Jeder Mensch weiß mit absoluter
Gewissheit, dass er sterben wird.

„Und Allahs ist das Reich der Himmel und
der Erde, und Allah hat Macht über alle
Dinge. Wahrlich, in der Schöpfung der
Himmel und der Erde und in dem Wechsel
der Nacht und des Tages, liegen
wahre Zeichen für die Verständigen, die
Allahs gedenken im Stehen und im Sitzen
und (Liegen) auf ihren Seiten und
über die Schöpfung der Himmel und der
Erde nachdenken (und sagen): "Unser
Herr, Du hast dieses nicht umsonst erschaffen.
Gepriesen seiest Du, darum
hüte uns vor der Strafe des Feuers.“
(3:189-191)

In diesen Versen wird von der Erschaffung
der Himmel und der Erde gesprochen sowie
von der Erschaffung des Tages und der
Nacht. Es wird darauf hingewiesen, dass dies
alles einem bestimmten Zweck dient. Kann
etwas so Gewaltiges und präzise Funktionierendes
wie der Himmel oder das Weltall mit
seinen sich auf genau festgelegten Bahnen
bewegenden Planeten durch Zufall entstanden
sein?

Werden aus einer Tüte mit zehn durchnummerierten
Murmeln nacheinander alle Murmeln
blind gezogen – wie groß ist die Wahrscheinlichkeit,
dass alle zehn Murmeln genau
in der Reihenfolge ihrer Nummern gezogen
werden?
Die Wahrscheinlichkeit beträgt 26 Millionen
zu eins.
Wie groß wäre wohl die Wahrscheinlichkeit,
dass ein Flugzeug wie die Boeing 747 nicht
von Mechanikern mit Hilfe modernster Technik zusammengebaut, sondern durch einen Zufall - vielleicht in Form eines Wirbelwindes,
der über einen Schrottplatz tobt – zusammengefügt
würde?

Moderne Wissenschaftler vergleichen die
Möglichkeit, dass auch nur eine einzige
menschliche Zelle zufällig entstehen könnte,
mit dem zufälligen Entstehen einer Boeing
747 in der oben beschriebenen Form.
Warum wird das Prinzip der zufälligen Entstehung
in Bezug auf menschliche, tierische
und pflanzliche Lebensformen nahezu bedenkenlos
akzeptiert, wohingegen das gleiche
Prinzip angewandt auf ein Flugzeug in jedem
Menschen augenblicklich Widerspruch hervorruft?

Viele Menschen sind davon überzeugt,
dass alles bekannte Leben auf einem unglaublichen
Zufall beruht; sie akzeptieren
hinter der Schöpfung keinen Schöpfer.
Die gleichen Menschen beginnen beim Anblick
einer Brücke oder eines Wolkenkratzers
über das dahinter stehende Ingenieurwesen
und die Technik nachzusinnen – ohne auch
nur einen Gedankengang darauf zu verwenden,
dass menschlichen Gehirne eine Meisterleistung
vollbracht und all dies ermöglicht
haben und ohne zu hinterfragen, wer wiederum
diese Gehirne erschaffen haben könnte.
Während sie auf der einen Seite ganz selbstverständlich
einen Schöpfer (den Ingenieur)
voraussetzen, negieren sie dasselbe Prinzip
von Schöpfer und Schöpfung auf der anderen
Seite.

Der komplette menschliche Körper steckt voller
Wunderwerke, die alle perfekt aufeinander
abgestimmt miteinander arbeiten – alles Zufall?

Ist nicht jede Schöpfung an sich der Beweis
für ihren Schöpfer?

Neben diesen logischen Überlegungen gibt es
auch Zeugen für die Existenz Gottes, nämlich
seine Gesandten. Insgesamt gab es mehr als
100.000 Propheten in der Geschichte der
Menschheit, die alle die gleichen Aussagen
trafen und alle dasselbe bezeugten. Jeder
einzelne von ihnen wurde zu seinem Volk
entsandt, um die immer gleiche Botschaft
Gottes zu verkünden und dies unabhängig
voneinander. Es gab keinen Gesandten Gottes,
der nicht unter seinem Volk aufgrund
seiner Verkündung zu leiden hatte. So wurde
z. B. Abraham ins Feuer geworfen, Mose
wurde verfolgt und beschimpft und Johannes
der Täufer, der im Islam unter dem Namen
Yahya bekannt ist, wurde brutal ermordet.
Ebenso erging es dem letzten der Propheten,
Muhammad (Frieden und Segen seien auf
ihm), der von seinem eigenen Volk geschmäht
und beleidigt, erniedrigt und verfolgt,
tätlich angegriffen und letztendlich aus
seiner Heimatstadt vertrieben wurde. Vor der
öffentlichen Verkündung der göttlichen Botschaft
war er ein hoch angesehener und allseits
respektierter Geschäftsmann – doch
dies änderte sich schlagartig, als er damit
begann, die Makkahner zum Monotheismus
aufzurufen. Er verlor sein Ansehen, seine Position
und seinen Wohlstand; man trachtete
ihm nach dem Leben und attackierte ihn bei
jeder Gelegenheit.
Wozu haben diese Menschen solches Leid auf
sich genommen? Es gibt nur eine Antwort auf
diese Frage und die lautet, dass sie überzeugt
waren von der Richtigkeit ihrer Botschaft
und davon, dass sie ihr Leid nur dem
einen wahren Gott zuliebe ertrugen. Es war
also kein sinnloses Leiden, sondern diente
dem Zweck, einen möglichst hohen Lohn im
Jenseits zu erlangen. In anderen Fällen würde
man der Aussage von so vielen als rechtschaffen
bekannten Menschen sofort Glauben
schenken, wenn es aber um das Thema Religion
geht, werden sie der Lüge und der
Dummheit bezichtigt.

Welche Argumente gegen den einzig wahren
Schöpfer gibt es?

1. „Man kann Gott nicht sehen.“
Dieses Argument ist irrelevant, denn es gibt
viele Dinge, die nicht sichtbar sind und die
trotzdem allgemein akzeptiert werden. So hat
wohl noch niemand Strom gesehen. Natürlich
ist die Auswirkung des Stroms, beispielsweise
das Licht einer Glühbirne, mit dem Auge erkennbar,
doch der Strom selbst kann nicht gesehen werden.
Was ist mit dem menschlichen Verstand, mit
Gefühlen wie Liebe oder Freundschaft? Sind
diese Dinge sichtbar? Nein, der Mensch kann
lediglich ihre Auswirkungen wahrnehmen,
spüren und teilweise sehen. Weiterhin gibt es
viele Ereignisse aus der Vergangenheit, für
die es keine Augenzeugen mehr gibt. Diese
Ereignisse werden jedoch in der Regel nicht
bestritten, sondern besitzen Allgemeingültigkeit.
An solchen Beispielen ist deutlich zu erkennen,
dass das Argument, man müsse etwas
sehen können, um es zu akzeptieren,
nicht haltbar ist.

„Blicke können Ihn nicht erreichen, Er
aber erreicht die Blicke. Und Er ist der
Allgütige, der Allkundige.“ (6:103)

2. „Warum gibt es soviel Ungerechtigkeit in
der Welt, wenn es einen Gott gibt?“
Natürlich ist Gott allmächtig und wenn Er es
wollte, so würde es bestimmte Dinge nicht
geben bzw. es würden bestimmte Ereignisse
nicht geschehen. Gott hat in seiner Allmacht
und Weisheit jedoch auch Dinge erschaffen,
die den Menschen als schlecht erscheinen
und die sie nicht wollen. Hinter diesen Dingen
steckt eine Weisheit, die kein Mensch mit
seinem beschränkten Verstand nachvollziehen
kann. Einige einfache Erklärungen gibt es
dennoch:

Wenn es keine Krankheit gäbe, wie sollten
die Menschen ihre Gesundheit zu schätzen
wissen?
Wenn es nichts Schlechtes gäbe, wie sollten
die Menschen das Gute erkennen?

Das Leben im Diesseits ist eine Probe, in der
sich die Menschen beweisen und somit eine
große Belohnung erlangen können. Würde es
diese Probe nicht geben und wäre nichts
Schlechtes, keine Prüfung und keine Versuchung
vorhanden, wie sollten sich dann die
wahrhaft Gläubigen von den Ungläubigen
trennen? Hinter dem großen Ganzen steckt
eine Weisheit und selbst wenn Menschen diese
Weisheit nicht begreifen, so ist sie dennoch
richtig. Es gibt vieles, was der Mensch
nicht versteht, aber das hat nichts zu bedeuten.
Manch einer kann vielleicht eine mathematische
Ableitung nicht nachvollziehen – ist
sie deshalb verkehrt?
Das diesseitige Leben ist nur ein kurzer Moment
im Vergleich zur Ewigkeit.

Der Prophet Muhammad (Frieden und Segen seien auf
ihm) sagte dementsprechend, dass es (das
diesseitige Leben) lediglich der Menge Wasser
entspricht, die an einem Finger verbleibt,
der in den Ozean getaucht wurde. Der Rest
des riesigen Gewässers entspricht dem Jenseits

Der Gläubige erduldet aus diesem
Grund alles Unangenehme der diesseitigen
Welt in aufrichtigem Glauben und mit ruhiger
Geduld, denn er wird dafür im Jenseits vielfach
entschädigt und das für alle Ewigkeit.
Derjenige hingegen, der sich im Diesseits
schlecht benimmt, die Rechte anderer nicht
achtet, seinen Schöpfer nicht respektiert und
dem es trotzdem scheinbar gut geht, weil er
ein schönes Haus besitzt, ein teures Auto
hat, durch die ganze Welt reist und sich über
alle Maßen vergnügt, wird im Jenseits für alle
Zeiten bestraft werden.

„Nun, heute wird keine Seele im Geringsten
ein Unrecht erleiden; und ihr sollt
nur für das entlohnt werden, was ihr zu
tun pflegtet.“ (36:54)

3. „Wenn es einen Gott gibt, warum bekomme
ich dann nicht, was mir gefällt?“

Dieses „Argument“ ist ähnlich dem vorangehenden.
Natürlich bekommt nicht jeder
Mensch, ob nun gläubig oder nicht, alle seine
Wünsche erfüllt. Natürlich trifft nicht immer
das ein, was er sich erhofft. Das beginnt
schon bei der Geburt – niemand kann entscheiden,
wann und wo er geboren wird, oder
ob die Geburt einfach wird oder kompliziert –
und setzt sich bis zum Tod eines jeden fort.
Denn schließlich gibt Gott das Leben und Er
hat das Recht, es auch wieder zurückzufordern.
Unter Anbetracht dieser Gegenargumente ist
leicht zu erkennen, dass es keinen wirklichen
Beweis gegen die Existenz Gottes gibt. Die
Belege, die dafür sprechen, sind hingegen
zahlreich, nicht zu vergessen die Aussagen
der Zeugen, die glaubwürdig und unabhängig
voneinander Seine immerwährende Existenz
bestätigten.

Jeder Mensch besitzt die natürliche Veranlagung,
über die ihn betreffenden Angelegenheiten
und die ihn umgebende Umwelt nachzudenken.
Dieses bewusste Denken differenziert
ihn entscheidend vom Tier und ist der
Sinn des menschlichen Verstandes.
Im Qur´an, der letzten und bis heute unveränderten
göttlichen Offenbarungsschrift,
werden die zu Beginn gestellten Fragen wie
folgt beantwortet:

„Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?“

"Wir kommen von Allah und zu Ihm kehren
wir zurück." (2:156)

„Warum sind wir hier?“

„Und Ich habe die Jinn (eine Art Geisterwesen)
und die Menschen nur darum erschaffen,
damit sie Mir dienen“ (51:56)

Dies sind die Antworten auf Fragen, über die
viele Menschen ergebnislos nachgesonnen
haben. Derjenige, Der alles Leben erschaffen
hat, gibt sie in einfachen und leicht nachvollziehbaren
Worten.

Was nun, wenn einige Menschen keine Lust
haben, Gott zu dienen, wenn sie ihrer Bestimmung
nicht nachkommen? Diese Menschen
gehorchen dem Satan und geben ihren
Gelüsten nach. Gott ist nicht auf die Anbetung
irgendeines Menschen angewiesen:

„Oh meine Diener, wenn der Erste von euch
und der Letzte von euch und die Geisterwesen
alle das frömmste Herz von dem Allerfrömmsten
hätten, das würde meiner Herrschaft
nichts hinzufügen. Oh meine Diener,
wenn der Erste von euch und der Letzte von
euch und die Menschen und die Jinn, also alle
Menschen und Geisterwesen, vom ersten bis
zum letzten Tag alle das schlechteste Herz
von dem Schlechtesten von euch hätten, so
würde es meiner Herrschaft nichts wegnehmen.“
Denn der allmächtige Gott ist kein Mensch,
der Schöpfer unterscheidet sich deutlich von
Seiner Schöpfung. Deshalb darf Er auch nicht
mit menschlichen Maßstäben gemessen und
die menschliche Denkweise nicht auf Ihn angewandt
werden. Er existiert jenseits aller
Vorstellungskraft und allein die Betrachtung
der von Ihm erschaffenen Welt und des Universums
gebieten Ehrfurcht und machen
deutlich, dass hier nicht ein dem Menschen
vergleichbares Wesen der Urheber sein kann.
Viele Menschen wollen wissen, was ihr Vorteil
oder Nutzen ist, der durch die Anbetung Gottes
entsteht. Die Antwort findet sich im
Qur`an beispielsweise an folgender Stelle:

„Dem, der recht handelt - ob Mann oder
Frau - und gläubig ist, werden Wir gewiss
ein gutes Leben gewähren.“ (16:97)

Was bedeutet es, recht zu handeln? Die richtige
Handlungsweise für jeden Menschen besteht
darin Gott zu dienen und dies auf die
Art und Weise, die Er vorgeschrieben hat.
Viele Menschen fühlen sich durch ein genau
definiertes Regelwerk abgeschreckt und empfinden
es als etwas Negatives. Doch das Gegenteil
ist der Fall. Ebenso wie ein Sportler
bereitwillig den Anweisungen seines Trainers
folgt, weil er weiß, dass diese gut für ihn
sind, befolgen gläubige Muslime die Ge- und
Verbote Gottes, selbst wenn es ihnen
manchmal vielleicht schwer fallen sollte.
Denn jeder kämpft für sein Ziel, der Sportler
ebenso wie der Gläubige.

Das, was Gott den Menschen als Pflichten
auferlegt bzw. was Er verboten hat, ist in jedem
Fall gut für denjenigen, der sich daran
hält. Durch den Islam wird nichts verboten,
was einen Nutzen besitzt, sondern ausschließlich
Dinge und Handlungen, die
schlecht für den Menschen als Individuum
sowie für die Gesellschaft als Ganzes sind.
Manchmal kommt der Sinn eines bestimmten
Ge- oder Verbotes nicht sofort zum Vorschein,
doch das ist kein Argument gegen
das Regelwerk des Islams. Schickt eine Mutter
ihr Kind zum Arzt um es dort impfen zu
lassen, so wird das Kind die notwendige
Spritze höchstwahrscheinlich ablehnen, denn
es weiß, dass diese schmerzhaft ist und erkennt
den Nutzen darin nicht. Die Mutter und
der Arzt wissen es jedoch besser und wollen
nur das Beste für den kleinen Patienten. Ähnlich
verhält es sich auch in der Gott – Mensch
Beziehung, in der Gott der weitaus Weisere
und Klügere ist und deshalb die notwendigen
Vorschriften erlassen hat.

„…und bei einer (jeden menschlichen)
Seele und bei Dem, Der sie gebildet und
ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und
für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! Erfolgreich
ist derjenige, der sie rein hält,
und versagt hat derjenige, der sie verkommen
lässt.“ (91:7-10)

Die Reinigung der Seele erfolgt durch gottesdienstliche
Taten, diese wiederum müssen so
erfolgen, wie Gott es befiehlt. Die Offenbarungsschriften
geben dies wieder, vor allem
durch die in ihnen enthaltenen Erzählungen
über die Gesandten Gottes. Jeder einzelne
von ihnen ist ein hervorragendes Beispiel für
die Menschheit.

„Und er (Jesus) ging drei Schritte weiter und
fiel mit seinem Angesicht zu Boden und betete.“
(Matthäus Evangelium 26, 39)

Warum erlangt der Mensch durch seinen
Gottesdienst schon im Diesseits Zufriedenheit?
Das liegt daran, dass es in der Natur des
Menschen fest verankert ist, an Gott zu glauben
und seinen Pflichten gegenüber dem
Schöpfer nachzukommen. Viele Menschen,
die behaupten nicht gläubig zu sein, sind
dennoch aus einem für sie unerklärlichen Gefühl
heraus unzufrieden und sogar unglücklich.
Der Grund dafür ist, dass sie ihrer natürlichen
Veranlagung nicht folgen. Auch Geld
und Reichtum, Hobbys, Erfolg – sogar die geliebte
Familie helfen über diesen Mangel nicht
hinweg. Viele Menschen, die äußerlich vielleicht
glücklich erscheinen, verfallen in Depressionen,
hängen Süchten nach und begehen
möglicherweise sogar Selbstmord. WeltDer
liche Dinge sind demzufolge kein Maßstab für
wahrhaft empfundene und tiefe Glückseligkeit.
Wie bereits erwähnt, ist im Islam nur das
verboten, was dem Menschen schadet. Selbst
wenn etwas auf den ersten Blick als gut erscheinen
mag, so kann es sich doch in etwas
Nachteiliges wandeln, ohne dass der Mensch
dies vorausahnen konnte. Bis vor Kurzem
wurden Zigaretten beispielsweise als nicht
besonders gesundheitsgefährdend eingestuft.
Heute jedoch ist wissenschaftlich bewiesen,
dass Rauchen schwerwiegende und lebensbedrohliche
Krankheiten auslöst und nicht
nur dem Raucher selbst, sondern auch seiner
Umgebung Schaden zufügt. Solche Fehlinformationen
bzw. Fehlinterpretationen sind
menschlich, Gott hingegen kennt jedes Detail
Seiner Schöpfung und weiß bereits vor dem
Menschen, was gut und was schlecht ist.
Wenn Er also etwas für Verboten erklärt, so
hat dies seine Richtigkeit und sollte befolgt
werden.

Im Jenseits
Zwar erlangt der Mensch bereits im Diesseits
Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Glückseligkeit
durch seinen Gottesdienst, doch die
eigentliche Belohnung, das eigentliche Ziel,
erwartet ihn im Jenseits. Denn durch die aufrichtig
durchgeführte Anbetung Gottes wird
der Mensch in das Paradies eingelassen. Am
Jüngsten Tag wird mit jedem Einzelnen abgerechnet
und niemand kann sich davor retten.
Derjenige, der gute Taten und Gehorsam gegenüber
seinem Schöpfer vorausgeschickt
hat, wird dafür belohnt werden.

„Geht darin (ins Paradies) ein in Frieden.
Dies ist der Tag der Ewigkeit." Sie haben
darin, was immer sie begehren, und bei
Uns ist noch weit mehr.“ (50:34-35)

Wer also nur an das Hier und Jetzt denkt, der
denkt zu kurzsichtig. Im Diesseits ist jede
Existenz unvollkommen, erst im Paradies
wird es die endgültige Erfüllung geben.


Der allmächtige Gott sagt in einem heiligen Hadith:
„Ich habe für Meine rechtschaffenen Diener
(im Paradies) das vorbereitet, was weder ein
Auge sah, noch ein Ohr davon hörte, noch als
Herzenswunsch eines Menschen vorstellbar
war.“

Jeder Mensch sollte genau jetzt damit beginnen
sich auf das Jenseits vorzubereiten und
seine Zeit nicht mit unnötigen Dingen vergeuden.
Natürlich kann jeder seinen (islamisch
erlaubten) Hobbys nachgehen und
Spaß dabei empfinden, jedoch sollte dieser
Zeitvertreib nicht das rechte Maß überschreiten
und davon abhalten sich mit dem Unvermeidlichen
auseinanderzusetzen. Sicherlich
ist ein Mensch im Diesseits zufrieden und
glücklich, wenn er sich im Kreis seiner Liebsten
befindet und daher gehört das Familienleben
im Islam auch zum ausdrücklich Gewünschten
und Geförderten. Der Islam verbietet
nichts, was dem Menschen zugute
kommt und gleichzeitig werden erlaubte und
gute Handlungen noch im Jenseits belohnt.
In dieser Welt würde niemand auf die Idee
kommen freiwillig auf etwas Schönes zu verzichten
– warum wird die Vorbereitung auf
ewige Glückseligkeit so vernachlässigt? Denn
die Vernachlässigung dieser Vorbereitung
führt nicht nur dazu, das Paradies zu verlieren,
sondern sie bringt den Menschen zum
Gegenteil, nämlich in die Hölle. Eine andere
Alternative gibt es am Tage der Auferstehung
nicht, das sollte jeder Einzelne immer in seinen
Gedanken behalten.

Re: Der wahre Sinn des Lebens (Vom Herz zu Herz) bitte lesen

BeitragVerfasst: 25 Aug 2010 17:38
von Milton Friedman
Ich empfehle Schopenhauer.