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Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 20 Jun 2009 02:14
von Frederike
Leider ist mir eben der ganze Brief schon abgestürzt , deswegen jetzt leider kürzer, ich habe Probleme mit meiner Schmerztherapie und brauche ganz dringend Rat. Ich habe Brustkrebs , der in die Lunge und vielleicht auch in die Leber gestreut ist, da streiten sich die bildgebenden Verfahren, ein Ct , das ich ohne Kontrastmittel in die Venen gemacht habe( mir wird davon so schlecht) und eine Sonografie, die so aussah( laut Arzt) als wären Metastasen in der Leber.
Ich nehme zur Zeit 75 mg Durogesic( Wirstoff Fentanyl) , 100 bis 200 mg Voltaren und 3-4 Mal 40 Tropfen Novalgin und bei Bedarf noch 3-4 Löffel Vendal über den Tag verteilt, trotzdem schaffe ich es nicht schmerzfrei zu werden, mache auch noch Akkpunktur( das hilft) so einen Tag sehr gut, ist aber immer mit Klinikbesuch verbunden und bei der Hitze oft so anstrengend. Mir wird auch von den vielen Mitteln oder von Chemo ( oder sind es die Metastasen oft so schlecht): In der Klinik würden sie jede Woche die Schmerzpflaster erhöhen, aber es geht mir so schlecht. habe vor ein paar Wochen mit 12 mg angefangen und das Gefühl, das ich jede Woche die Dosis erhöhen muss. Aber schmerzfrei zu sein erhöht meine Lebensqualität natürlich ungemein, dann bin ich seelisch, viel mehr voller Hoffnung. WER WEISS RAT?????? Brauche dringend Hilfe, von jemand der Ähnliches durchgemacht hat oder noch eine andere Idee hat. bin für jede Antwort dankbar die mich aufklärt und mir viellicht auch Mut macht. Eure Frederike

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 20 Jun 2009 09:50
von wered
Liebe Frederike,

mit starken Schmerzen hatte ich bisher noch nicht so viel zu tun.
Ich habe mir nur eine Adresse für alle Fälle gespeichert,
womit ich Dir wünsche dass Dir die Informationen
weiterhelfen auf Deinem Weg.

http://www.schmerzliga.de/

wered

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 20 Jun 2009 17:40
von Ernst
Guten Abend Frederike,
ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet Schmerztherapie, möchte aber diese Adresse nennen: es geht um alternative Schmerztherapie, die den ganzen Menschen und seine Erkrankung im Blick hat. Da Sie bereits mehrere Schmerzmittel nehmen, muss natürlich differenziert geprüft werden, ob eine biologische Behandlung sinnvoll und möglich ist.
Vielleicht hilft es Ihnen weiter, freundliche Grüße P. Ernst
http://www.homotox.de/cms/docs/doc26541.ppt
P.S. Interessant wird es erst nach einigen Seiten >biologische Schmerztherapie

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 22 Jun 2009 09:48
von Ernst
Zu der Präsentation über biologische Schmerztherapie möchte ich noch etwas sagen.
Ich habe vergeblich versucht, einige Seiten daraus in ein word-dokument zu konvertieren,
es hat leider nicht funktioniert.
Mit der Pfeiltaste nach rechts können Sie sich in dem Dokument vorwärts bewegen.
Ab Seite 80 wird der Fall eines chronischen Schmerzpatienten vorgestellt, der ebenfalls
bereits mehrere Schmerz- und andere -Medikamente einnahm.
Bei ihm wurde nun die sogenannte Matrixtherapie angewandt, eine sehr durchdachte und
ausgeklügelte Methode, wie ich beim Lesen feststellte.
Ich hoffe, Sie können damit etwas anfangen,
freundliche Grüße
P. Ernst

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 22 Jun 2009 10:31
von Ernst
Bei meiner Recherche über Matrixtherapie bin ich auf folgende Seite gestoßen:
http://www.matrix-center.de
Nun soll dies keine Werbeveranstaltung sein, von der ich im übrigen keinerlei Vortei hätte -
jedoch finden sich unter der Rubrik "Patientenberichte" Erfahrungsberichte von Patienten und Sportlern.
Ganz unten auch der Bericht einer jungen Frau, die nach Entfernung eines Wirbelsäulen-Tumors
an starken HWS-Schmerzen litt.

Es wäre doch interessant, wenn sich an dieser Stelle Betroffene melden würden, die mit dieser
Art der Therapie Erfahrungen gemacht haben, um zu erfahren, ob auch Krebs-, ALS-, MS- und andere
Erkrankte davon profitieren können.

Auch habe ich keine Informationen, ob diese Therapie von Seiten der Krankenkassen unterstützt wird.

Bitte berichten Sie, es könnte jemandem helfen!

Freundliche Grüße P. Ernst

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 22 Jun 2009 17:56
von Simone_k
Liebe Frederike,

lieber Professor, um mich hier einzuschalten – über Homotoxikologie kann ich nichts berichten, dafür aber über Homöopathie, aus der sich die Homotoxikologie abgeleitet bzw. weiterentwickelt hat.

In deinem Fall, da du sehr starke Schmerzen und Übelkeit von all den Medikamenten hast, weiß ich nicht, ob meine Erfahrungen dir was bringen könnten, aber ich möchte gern von meinen Erfahrungen mit Schmerzen und ihrer Therapie erzählen.
Ich war ca. 10 Jahre lang Migränepatientin und habe regelmäßig und auch vorbeugend sämtliche verfügbaren Schmerzmittel verschrieben bekommen und eingenommen.(von Migraeflux über Ergotamin, Dolormin, Paracetamol etc.). Wie ich merkte, musste ich immer stärkere Dosen von den Schmerzmitteln nehmen und sie wirkten immer schwächer – paradoxerweise je öfter ich sie einnahm. Der Kopfschmerz dehnte sich über Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen aus, war von starker Übelkeit mit Erbrechen begleitet und kam zunächst wöchentlich, dann immer öfter.
Zur selben Zeit litt ich ständig unter Halsschmerzen, Entzündung der Nebenmandeln (da die Mandeln selbst entfernt waren), Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlenentzündungen. Hiergegen bekam ich meist, wenn Fieber auftrat, Antibiotika verschrieben.
Als ich so nicht mehr weitermachen wollte und konnte, sprach ich mit meiner Hausärztin, die auch auf Homöopathie spezialisiert war. Im Grunde konnte ich mir
aber nicht vorstellen, dass diese Mittel helfen könnten, aber ich war verzweifelt genug, es zu probieren.
Sie führte eine Anamnese mit mir durch (wurde leider nicht von der Kasse bezahlt) und gab mir daraufhin eine starke Potenz von Sulfur mit, zum „Ausleiten“, wie sie sagte. Die Kügelchen sollten zur besseren Entfaltung ihrer Wirkung in Wasser mit einem Holzlöffel verrührt werden (dann wird die Information der Globuli auf die Struktur des Wassers übertragen). Um es kurz zu machen, ich fühlte mich direkt nach der Einahme des Mittels hundemüde und schlief einen ganzen Tag, oder zwei. Danach fühlte ich mich zum ersten Mal seit Jahren wieder lebendig und spürte neue Energie. Ich liess daraufhin die ganzen pharmazeutischen Mittel weg – bis auf Aspirin für den Notfall – und stieg völlig auf homöopathische Mittel um.

Gegen Übelkeit hilft Nux vomica sehr gut, gegen Migräne funktioniert Gelsemium sowie Pulsatilla und bei Rückenschmerzen nehme ich Traumeel.
Wie fast alle Naturheilmittel wirken sie nur, wenn man nebenher nicht noch andere, d.h. chemische Medikamente einnimmt, was in deinem Fall wohl
so gut wie unmöglich ist, leider. Aber vielleicht kannst du darauf "hinarbeiten"?
Vor einiger Zeit hatte ich mal wieder so starke Schulterschmerzen, und liess mir vom Hausarzt (der anerkannter Schmerztherapeut ist) eine Spritze mit Lidocain verabreichen, half super.

Ich wünsche mir für dich, dass du so oft wie möglich
von deinen Schmerzen befreit wirst
und hierzu Hilfe bekommst,
alles Gute, Simone

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 23 Jun 2009 08:04
von Leila S.
Liebe Frederike, hallo Simone, hallo Herr Professor,

zum Thema Schmerzen:

Schmerz ist ja ursprünglich als Warnsystem gedacht, „aua heiß“, „aua geschnitten“ und so weiter. Der Mensch zuckt zurück und weicht der Gefahr aus.
Ebenso Zahnschmerz, weist daraufhin, Zahn kaputt – Zahnarzt ist fällig.
So kann man das beliebig fortführen, zum Beispiel Magenschmerz, zu viel gegessen, nicht richtig gekaut, unverträgliches, der Körper schaltet die Warnlampe an.

Im Normalfall wird der Körper mit dem Schmerz und dem dazugehörigen Problem alleine fertig - und lernt sogar aus dem Schmerz ! -, aber was ist, wenn der Schmerz unerträglich oder chronisch wird?
Dann ist der Körper als sich selbst steuernder Organismus völlig aus dem Gleichgewicht geraten.

Ihr wisst es alle: Wir haben ja ein fantastisches Abwehrsystem, schönerer Audruck ist Immunsystem.
Angefangen bei der Darmflora mit ihren Bakterienstämmen, die sensationelle Arbeit leisten. Simone, du hast ja anklingen lassen, was geschieht, wenn dieses Immunsystem zum Beispiel durch Antibiotika geschädigt oder ausgerottet wird. Die Selbstreinigungs-, Entgiftungs- und Regenerationsprozesse, die der Körper selber in Gang setzt, werden gestört – um nicht zu sagen: zerstört. Die Tür für neue Erkrankungen steht dann weit offen.

Mir wird gerade bewusst, dass das radikal klingt – und ich glaube, das ist auch radikal.
Kann das aus dem Ruder geratene Selbststeuerungs-und Immunsystem des menschlichen Körpers wirklich durch Chemie „repariert“ werden? Das müssen wir uns fragen!

Ich zum Beispiel habe vor ca. 5 Jahren eine Autoimmunthyreoiditis bekommen, eine Erkrankung der Schilddrüse, in der Zellen des Immunsystems die Schilddrüse angreifen, merkwürdig. Die Krankheit kann durch Veranlagung und dauernden Stress (Angst, Wut) verursacht sein, was in meinem Fall plausibel ist, da ich beruflich über meine Grenzen ging.
Gemerkt habe ich, dass was nicht stimmt, durch Klossgefühl und Schmerzen im Hals sowie Erschöpfung. Durch Szintigraphie stellte sich heraus, dass sich kalte Knötchen (gottseidank kein Krebs) in der Schilddrüse gebildet hatten, die aufgrund eines Mangels an Hormon, wie bescheuert versuchten, Jod (oder so) zu produzieren und dabei sozusagen „leer laufen“, also durchgedreht sind. – Dies ist meine laienhafte Erklärung, Wissenschaftler, bitte wegschauen.

Es ist mir klar, dass meine Erkrankung im Vergleich zu Krebs eine Lappalie ist, lächerlich, sie überhaupt zu erwähnen. Und doch – wäre die Schilddrüsenerkrankung nicht festgestellt worden, hätte ich mein Leben nicht umgestellt und würde nicht täglich ein Schilddrüsenhormopräparat nehmen, wäre vielleicht eine schlimmere, (im schlimmsten Fall maligne) Erkrankung draus geworden?
Dieses Medikament gleicht einen Mangel des Körpers aus, deswegen nehme ich es. Aber das gesündeste wäre gewesen, den Stress zu reduzieren (was ich mache), und dann den Körper wieder sein Gleichgewicht finden lassen.

Um nicht weiter in die Kreisläufe des Körpers – der Natur ! – einzugreifen, nehme ich ansonsten möglichst keine Chemie (wir nehmen genug mit der Nahrung auf…).

Was ich vor ein paar Jahren genommen habe, war Padma 28, aus der tibetischen Medizin. Es hilft zum Beispiel bei kribbelnden Beinen, Arteriosklerose, Kreislaufproblemen und vielem anderen, da es "nur" Heilkräuter sind, haben sie so gut wie keine Nebenwirkungen, außer dass sie eklig schmecken.

Zurück zu den Schmerzen von Frederike. Der Wunsch nach sofortiger Beseitigung der Schmerzen ist total verständlich und nachvollziehbar. Würde ich auch wollen. Dennoch, am besten einen Schmerztherapeuten (mit naturheilkundlichem Wissen) fragen, und die schlimmsten chemischen Keulen weglassen. Wie eine Freundin von mir sagte, lieber ab und zu Schmerz ertragen, du hältst es aus – oder der Schmerz lässt irgendwann nach.
Bitte, Frederike, denke nicht, ich bagatellisiere deine Erkrankung und dein Leiden! Meine Tante nimmt auch Schmerzmittel etc. Aber das macht es nicht wirklich besser!

Ist der Körper erst eine chemische Müllkippe, schafft er es nur noch mühsam, davon wieder frei zu werden.
Aber er ist ein so genialer (Mikro- und) Makrokosmos, dass er das Zeug dazu hat. Ich vertraue darauf!

Gute Besserung, und dass du mit den Schmerzen und Giften fertig wirst, wünscht dir Susanne

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 23 Jun 2009 10:44
von Ernst
Vorsicht, Leila – hier müssen Sie differenzieren!
Da der Körper im Idealfall ein biochemisches Gleichgewicht besitzt, kann es durchaus sinnvoll sein,
dies mit chemischen Medikamenten zu stützen oder wiederherzustellen.
Bedenklich wird es erst – und da gebe ich Ihnen recht – wenn die biochemischen Systeme
und das Abwehrsystem samt „Helfer- und Killerzellen“ so zerstört werden, dass der Körper völlig
fremdgesteuert wird. Darin sehe ich einen gefährlichen Ausnahmezustand, dem es gilt, gegenzusteuern!

Meine Frage wäre hier an die Teilnehmer/innen dieses Forums:
Wie sehen und empfinden Sie das oben gesagte?
Im Hinblick auf Frederikes Frage?

Ich würde Anmerkungen, eigene Meinungen dazu und kritische Fragen vermuten…

Schließlich erhebt hier niemand den Anspruch auf wissenschaftliche Gültigkeit
oder allein richtige Rezepte. Wir stehen auch vor keiner Prüfungskomission
und dürfen uns Denkfehler und Irrtümer erlauben, denke ich.

Prüfen tut uns einzig das Leben selbst, wie mir scheint.

Ich möchte mich den Genesungswünschen für Frederike
und selbstverständlich für alle Betroffenen anschließen,
freundliche Grüße
P. Ernst

Re: Schmerztherapie

BeitragVerfasst: 25 Jun 2009 10:04
von Anne
zur Tibetischen Medizin

Die ist wirklich klasse, auch wenn sie eklig bitter schmeckt. Es gibt einen tibetischen Arzt, der wirklich klasse ist und er macht alle Medikamente selbst, weil er den Firmen nicht traut. Er heißt Dr. Gyatso und wenn er kein Visum bekommt reist seine Tochter. Die beiden finanzieren mit dem Geld für die Konsulttionen und die Medikamente die Familie in Indien.

Ich war schon bei ihm als ich noch laufen konnte und Traf ihn irgendwann in dem Café, das ich noch erreichen kann. Er meinte:" Ja, viele versuchen alle Methoden und landen zum Schluß bei mir".

Leider komme ich nicht mehr hin, sonst würde ich das tun. Er reist dann und wann durch Deutschland und oben dürftet ihr Erfahren können, wie sein Plan aussieht. Ein Photo von ihm habe ich auch noch gefunden



Je nach Inhaltsstoffen der Medizin liegen die Preise zwischen 120,- und 200,- Euro inkl. ca. 50 Minuten Untersuchung

Dr. Gyatso praktiziert die traditionelle tibetische Medizin seit 1961 und wurde zum Zonal Chief Medical Officer in Dromo, Tibet ernannt.
Er ist einer der führenden tibetischen Ärzte, der die Kluft zwischen der traditionellen tibetischen Heilkunde und dem System der westlichen Medizin überbrückte,
was einen regen Austausch von Ideen und Wissen zwischen den zwei Welten zur Folge hatte.



Die Heimatadresse (und auch email-Kontaktmöglichkeit) von Dr. Gyatso und Dölma:

Himalaya Herbal House

B-84, Sector-14, NOIDA-201301 ( India )

Tel: 0091-120 2512 421 / + 0091 120 2512 451
Email : amjila@yahoo.com

Wer Interesse hat, das loht sich, Ich kenne ihn über das tibetische Zentrum mit dem ich hier in Hamburg zu tun habe.
Und hier ist noch die Kontaktadresse in Berlin:

ZentrumBERLIN Frau schuchardt 01799122119

Allerbestes
Anne

Tibetische Medizin

BeitragVerfasst: 25 Jun 2009 10:58
von Simone_k
Liebe Anne,

danke für deine Infos. Ich interessiere mich auch für tibetische Medizin, ebenso ayurvedische und Chinesische.
Sie greifen auf z.T. jahrtausendealte Traditionen und Erfolge zurück...

Es erscheint nur etwas kompliziert, da ranzukommen. Außer über einen tibetischen Arzt...

Ich habe gelesen, dass man z.B. Padma 28 auch einfach im Internet oder in der Schweiz bestellen kann,
wahrscheinlich dann auch andere Mittel, wobei man sich natürlich auskennen sollte.

Dir weiter alles Gute, und dass Heilung sich in dir entfalten kann, liebe Grüße, Simone