Arzt Patient Beziehung - fehlt es daran?

Was für Erfahrungen hat man gemacht? Was hat einem geholfen, was nicht? Was gibt es an neuartigen Methoden?

Arzt Patient Beziehung - fehlt es daran?

Beitragvon Dietmar » 27 Jun 2009 18:33

Kommunikation Arzt - Krebspatient, woran fehlt es?

Ich bin Tischlermeister. Viele, oft stundenlange Beratungen sind für einen Auftrag notwendig, vom Kundenkontakt bis zur Rechnungsstellung.
Als Krebspatient schätze ich den guten Chirurgen, erwarte mir aber mehr als nur die Operation und einen Therapievorschlag auf dem Arztbrief. Die meisten Ärzte, vor allem jene in meinem Alter, sind kommunikationsscheu. Sie hätten Kommunikation nie gelernt, weder in der Ausbildung, noch in der Fortbildung, höre ich von Dritten. Als Vertreter der Krebspatienten sage ich: Da muss etwas geschehen! Es muss wen geben der nicht nur sagt:
„Geht es Ihnen eh gut. Von Nebenwirkungen steht nichts da, prima!“,
sondern:
„Wie fühlen Sie sich so, wie geht`s zu Hause mit dem Partner und den Kindern, bei chronischer Müdigkeit können wir gerne helfen (Fatigue), kommen sie finanziell über die Runden, können Sie wieder arbeiten, bewältigen Sie den Haushalt, brauchen Sie irgendwelche Unterstützungen, wie ist der Tagesablauf, wir können Ihnen eine Ernährungsberatung oder Bewegungstherapie nach Krebs anbieten, wünschen Sie eine Gesprächstherapie zur besseren und schnelleren Gesundung, Sie können eine Kur oder einen Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum bekommen (Anm.: Kein einziges Rehabzentrum in Österreich hat eine Urologische Abteilung dabei!)?“
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Arzt Patient Beziehung - Komplementärmedizin

Beitragvon Dietmar » 11 Sep 2009 10:18

Zur Arzt - Patient - Beziehung gehört, im weiteren Sinn, die Möglichkeit/das Angebot einer möglichst umfangreichen und nach bestem Wissen und Gewissen statt zu findenden Behandlung bei Krankheit/Krebs.

Ich vertraue der Schulmedizin, deklariere diese Aussage in den Onkologischen Selbsthilfegruppen, wie auch im 1. Krebsforum Österreich (www.krebsforum.at).

Wir haben dzt. massive Aufklärung zur Vorsorge. Warum? In Niederösterreich gehen nur 6 % der Bevölkerung zur Vorsorge; in den anderen Bundesländern ist es etwas höher. Wie sieht es eigentlich innerhalb der EU damit aus?

Gestern war das TV-Thema Komplementärmedizin. Das größte Krankenhaus, das AKH Wien, hat eine Komplementärmedizinische Abteilung. Dort können sich Krebspatienten kostenfrei informieren, nein stimmt nicht, nämlich nur Frauen:
http://pressetext.at/news/060928035/kre ... sterreich/

Was haltet ihr davon?

PS: In Österreich gibt es, lt. Gesetz, keine Heilpraktiker!
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